Inspiration

Weite Prärie und Himmel - Symbol für indigene Weisheit und Verbindung mit der Natur | Meditation Sounds

Weisheit der Lakota – 10 Zitate von Standing Bear

Luther Standing Bear über Stille, Naturverbundenheit und wahre Kultur

Luther Standing Bear war ein Lakota-Sioux-Häuptling, der die Kluft zwischen der Lebensweise der Ureinwohner der Großen Ebenen vor und während der Ankunft der Europäer überbrückte. In den Traditionen seiner Leute aufgewachsen, bis zum Alter von elf Jahren, wurde er danach in Pennsylvania unterrichtet, wo er die englische Sprache und Lebensweise lernte.

Seine ursprünglichen Wurzeln waren tief und ließen ihn ein Sprachrohr zwischen den Kulturen sein. Auch wenn sein Fortschreiten durch die Welt des weißen Mannes nicht ohne „Erfolg“ blieb – er hatte zahlreiche Rollen in Hollywood-Filmen – war sein weiterführendes Vermächtnis der Schutz für die Lebensweise seiner Leute. Zur Zeit seines Ablebens hatte er vier Bücher publiziert und wurde ein Führer an vorderster Front der Bewegung, die das Erbe und die Unabhängigkeit der Ureinwohner Amerikas erhalten wollte.

Hier sind 10 Zitate des großen Sioux-Häuptlings, bekannt als Standing Bear (Stehender Bär), die deine Sichtweise darauf ändern werden, was du über die „moderne“ Kultur zu wissen glaubtest.

1) Belobigung, Schmeichelei, übertriebene Manieren und zarte, hochtönige Worte waren kein Bestandteil der Höflichkeit bei den Lakota. Übermäßige Manieren wurden als unaufrichtig abgetan und der ständige Sprecher wurde als grob und gedankenlos betrachtet. Gespräche wurden nie plötzlich oder eilig begonnen.

2) Kindern wurde gelehrt, dass wahre Höflichkeit eher durch Taten als durch Worte definiert wird. Ihnen wurde nie erlaubt, zwischen dem Feuer und jemand Älterem oder einem Besucher durchzugehen, zu sprechen wenn jemand anders sprach, oder sich über verkrüppelte oder entstellte Menschen lustig zu machen. Versuchte ein Kind gedankenlos dies zu tun, so stellte ein Elternteil es wieder zur Ruhe.

3) Stille war bedeutungsvoll bei den Lakota. Dem zu Ehren wurde ein Raum der Stille geschaffen, bevor gesprochen wurde, als Darbringung wahrer Höflichkeit und der Regel, dass „denken vor dem sprechen“ kommt… und inmitten von Sorge, Krankheit, Tod oder Unglück jeder Art, und in der Anwesenheit des Ehrwürdigen und Großartigen, war Ruhe das Zeichen von Respekt… striktes Beobachten als Grundsatz guten Verhaltens war der Grund, ohne Zweifel, dass der weiße Mann dies als die falsche Charakterisierung des Stoikers betrachtete. Er wurde verurteilt stumm, beschränkt, gleichgültig und ohne Gefühle zu sein.

4) Wir dachten über die großen offenen Ebenen, die schönen erstreckenden Hügel, die windenden Ströme mit verwickelten Gräsern nicht, dass es ‚wild‘ sei. Nur für den weißen Mann war die Natur eine ‚Wildnis‘ und nur für ihn war sie ‚infiziert‘ mit ‚wilden‘ Tieren und ‚unzivilisierten‘ Menschen. Für uns war dies zahm. Die Erde war großzügig und wir waren umgeben von Gaben des Großen Mysteriums.

5) In allen Geschöpfen der Erde, des Himmels und Wassers gab es ein echtes und aktives Prinzip. In der Welt der Tiere und Vögel existierte ein brüderliches Gefühl, das die Lakota sicher bei ihnen bleiben ließ. Und einige der Lakota kamen so nah an ihre gefiederten und pelzigen Freunde, dass sie in wahrer Bruderschaft eine gemeinsame Sprache sprachen.

6) Dieses Lebenskonzept und seine Verhältnisse waren menschlich und dies gab den Lakota eine beständige Liebe. Es füllte sie mit der Freude und mit dem Mysterium des Lebens; es gab ihnen Verehrung für alles Lebende; schuf einen Ort für alle Dinge der Existenz mit gleicher Bedeutung für alle.

7) Es war gut für die Haut, die Erde zu berühren und die alten Leute mochten es, ihre Mokassins auszuziehen und barfuß auf der heiligen Erde zu laufen… der alte Indianer sitzt immer noch auf der Erde anstatt sich selbst von ihr und ihren lebensbringenden Kräften zu entfernen. Für ihn bedeutet das Sitzen oder Liegen auf dem Boden die Fähigkeit tieferen Denkens und aufmerksameren Fühlens. Er kann klarer in die Mysterien des Lebens blicken und der Blutsverwandtschaft des Lebens um ihn herum näher kommen.

8) Alles besaß Persönlichkeit, nur unterschiedlich zu uns in der Form. Wissen war allen Dingen inne. Die Welt war eine Bibliothek und ihre Bücher waren die Steine, Blätter, Gräser, Bäche, und die Vögel und Tiere die, wie wir, die Stürme und Gaben der Erde teilten. Wir lernten zu tun, was nur der Schüler der Natur lernt, und das war die Schönheit zu fühlen. Wir schimpften nie auf die Stürme, die rasenden Winde und den beißenden Frost und Schnee. Dies zu tun wäre menschliche Sinnlosigkeit, also was immer kam, wir passten uns an, mit mehr Einsatz und Energie, wenn nötig, doch ohne Beschwerde.

9) …Die alten Lakota waren weise, sie wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich von der Natur entfremdet, hart wird. Deshalb war der Einfluss der Natur, die junge Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.

10) Zivilisation wurde mir aufgedrängt… und sie hat kein bisschen zu meiner Liebe für die Wahrheit, Ehrlichkeit und Großzügigkeit beigetragen.

Zur besseren Einordnung: Diese Gedanken von Luther Standing Bear (1868–1939), einem Häuptling der Oglala-Lakota-Sioux, sind weit mehr als historische Zitate. Sie sind eine Einladung, die Stille neu zu bewerten – nicht als Abwesenheit von Geräuschen, sondern als Raum für Respekt, Klarheit und tiefes Fühlen. In einer Welt, die oft laut und ‚eilig‘ ist, erinnert uns Standing Bear daran, dass wahre Verbundenheit dort beginnt, wo wir aufhören zu reden und anfangen, der ‚Bibliothek der Natur‘ zuzuhören. Seine Worte aus seinem Werk ‚Land of the Spotted Eagle‘ (1933) inspirieren uns heute dazu, die ‚lebensbringenden Kräfte‘ der Erde wieder bewusst wahrzunehmen – sei es durch Meditation, das Lauschen auf natürliche Klänge oder das einfache Verweilen im Moment.

Luther Standing Bear (Oglala Lakota), 1868–1939
Land of the Spotted Eagle (1933) u. a.

🌿 Wie meditative Klänge zu den "Büchern der Natur" führen...

Berggipfel mit Bergsee - Symbol für die Gesetze der Spiritualität | Meditation Sounds

Die vier Gesetze der Spiritualität

Weisheit über Begegnungen, Geschehnisse, Zeit und Abschied

Das 1. Gesetz sagt:

"Die Person die Dir begegnet ist die Richtige"

Das heißt, niemand tritt rein zufällig in dein Leben, alle Menschen, die dich umgeben, die sich mit dir austauschen, stehen für etwas, entweder um dich zu lehren oder dich in deiner Situation voranzubringen.

Das 2. Gesetz sagt:

"Das was passiert, ist das Einzige was passieren konnte"

Nichts, aber absolut nichts von dem, was dir geschieht, hätte anders sein können. Nicht einmal das unbedeutendste Detail. Es gibt einfach kein: "Wenn ich das anders gemacht hätte..., dann wäre es anders gekommen…" Nein, das was passiert, ist das Einzige, was passieren konnte und musste passieren, damit du deine Lektionen lernst, um vorwärts zu kommen. Alle, ja jede einzelne der Situationen, die dir im Leben widerfahren, sind absolut perfekt, auch wenn dein Verstand und dein Ego sich widersetzen und es nicht akzeptieren wollen.

Das 3. Gesetz sagt:

"Jeder Moment in dem etwas beginnt, ist der richtige Moment"

Alles beginnt genau im richtigen Moment, nicht früher und nicht später. Wenn du dafür bereit bist, damit etwas Neues in deinem Leben geschieht, ist es bereits da, um zu beginnen.

Das 4. Gesetz sagt:

"Was zu Ende ist, ist zu Ende"

So einfach ist es. Wenn etwas in deinem Leben endet, dient es deiner Entwicklung. Deshalb ist es besser loszulassen und vorwärts zu gehen, beschenkt mit den jetzt gemachten Erfahrungen.

Ich glaube, dass es kein Zufall ist, dass du das hier jetzt liest.

Wenn dieser Text dir heute begegnet, dann deshalb, weil du die Voraussetzungen erfüllst und verstehst, dass nicht ein einziger Regentropfen irgendwo auf dieser Welt aus Versehen auf einen falschen Ort fällt.

Lass es dir gut gehen…
Liebe mit deinem ganzen Sein…
Sei glücklich ohne Ende...
Jeder Tag ist ein geschenkter, glücklicher Tag!

🌿 Wie Klangreisen dir helfen, diese Gesetze zu verinnerlichen...

Herbstliche Stimmung - Poesie und Meditation über Begegnung und Liebe

Nimm den langen Weg nach Haus

Dirk von Petersdorff über Begegnung, Liebe und die Farben des Lebens

Wenn wir uns nicht getroffen hätten, dann wär in allen Farben fahles Grau, die junge Eiche eben voll mit Blättern und nicht mit dunkelgelben Spitzen, wow, die eilig in den tiefen Himmel klettern. In blauer Luft September würde ich von Ärgernissen ohne Ende sprechen, statt mich ins Gras zu legen neben dich, wenn hohe Wolkentürme weiß zerbrechen. Ich wüsste nicht genau, was ich hier soll in diesem langen abgesteckten Rennen, was wär an einem Freitagseinkauf toll, und deine Seufzer würde ich nicht kennen. Die Lebenskurve würde immer kriechen ganz ohne süße, wilde, steile Zacken, jetzt kann ich Puls um Puls die Herbstluft riechen, wenn Eicheln auf der Morgenstraße klacken. Jetzt muss ich nicht mehr auf die Fehler starren, gezogen hat die Liebe mir den Neid – du kommst, ich hör die Treppe unten knarren, und gleich wird diese kleine Wohnung weit.

Dirk von Petersdorff, Nimm den langen Weg nach Haus

Menschen aller Kulturen verbunden - Symbol für globale Einheit | Meditation Sounds

Die Zeit der Nationen ist vorbei

OSHO über globale Einheit und die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität

„Die Zeit der Nationen ist vorbei, die Zeit der Teilung ist vorbei, die Tage der Politiker sind gezählt. Wir treten in eine völlig neue Welt ein, in ein neue Phase der Menschheit und das bedeutet, dass es nur eine Welt geben kann und nur eine Menschheit. Dann können ungeheure Energien frei gesetzt werden.

Der Osten hat seine Schätze, die religiösen Techniken, und der Westen hat seine Schätze, die wissenschaftlichen Techniken. Und wenn sie sich treffen können, dann kann diese Welt zum Paradies werden. Dann ist es nicht mehr nötig, sich nach einer anderen Welt zu sehnen. Wir sind zum ersten Mal in der Lage, hier auf dieser Erde das Paradies zu erschaffen. Und wenn wir es nicht tun, dann liegt es nur an uns, kein anderer ist dafür verantwortlich.

Ich bin für eine Welt, eine Menschheit, und letztendlich eine Wissenschaft, die beides umfassen kann, die Verbindung von Religion und Wissenschaft. Eine Wissenschaft, die sich sowohl um die äußere als auch um die innere Welt kümmert."

OSHO

🌍 Wie Klangreisen grenzüberschreitende Verbindung erfahrbar machen...

Waldlichtung für Meditation und Naturverbundenheit - Klangreisen zur Entspannung

Vom Naturgenuss

Hermann Hesse über Ganzheit, Freiheit und Verbundenheit mit der Natur

Das ist es, was wir von Spaziergängen und Ausflügen, Reisen und Sommerfrischen haben können, das ist mehr als Hygiene und mehr als Ästhetik.

Wir sind im täglichen Leben gewohnt, einseitig zu leben, zu arbeiten und zu denken; aber vor der Natur sind wir frei und ganz, dürfen alle Sinne und alle Seelenkräfte spielen und arbeiten lassen, gleichzeitig und gleichberechtigt.

Keiner kann es in jeder beliebigen Stunde, jeder hat Ketten nachzuschleppen; aber je öfter und intensiver wir uns, von allen Zwecken befreit, dem Weltganzen verwandt fühlen, desto lockerer werden die Ketten, und desto mehr geben uns Sonne und Sterne, Wald, Meer und Gebirge, Sturm und Frost, Vogel und Wild von ihrem Leben, desto kleiner wird der Kreis der Dinge, zu welchen wir ohne Beziehungen sind.

Und damit allein können wir wachsen und unser Leben zu Bedeutung, Wert und Weite erheben.

Hermann Hesse, Vom Naturgenuss, 1908

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