PANArt Hang® – die kreisförmig angeordneten Tonfelder laden zum freien Spiel der Hände ein

In meinen Gedanken zum Hang® steckt vorrangig das "Danken", also der Dank an die Kreateure. Die Strahlkraft der Arbeit von Sabina Schärer und Felix Rohner ist groß und wird uns hoffentlich noch lange begleiten und inspirieren. Eine vorbildliche Schaffenskraft die in den Klangkörpern der PANArt vor uns liegt und zum freien Spiel anregen soll. 

Das Material "Pang", welches für die Herstellung des Hang bei PANArt benutzt wird, ist in sehr langer und intensiver Erforschung erarbeitet worden. Viel Erfahrung und handwerkliches Geschick fließen in die Gestaltung der Form. 

Auch die Kunst des Wirtschaftens von PANArt ist in meinen Augen hervorragend, vorbildlich und inspirierend, weil sie dem "Druck des Marktes" widerstehen konnte.  Trotz hervorragender Aussichten auf riesigen Umsatz und Wachstum, blieben die Erfinder des Hang ihrer eigentlichen Kunst verpflichtet und besannen sich darauf, diese zu vertiefen und zu verfeinern.  

Eine hervorragende Zusammenfassung der Geschichte, die zu den Instrumenten wie dem Hang®, Gubal®, HangBal® u.v.m. führte, ist auf der Internetseite der PANArt ausführlich beschrieben: https://panart.ch/de/geschichte/vom-hang-zum-gubal Die Texte von Felix Rohner kann ich wärmstens zur Lektüre empfehlen.

Gedanken zum Hang-Spiel

Das freie Spiel am Hang® funktioniert für mich nicht auf der Bühne mit künstlicher Beschallung. Es sind eben auch keine Songs, die reproduziert werden sondern immer neu entstehende Läufe, die von mir nicht vorhergesehen sind.  Was es zu bestaunen gibt, ist auch eigentlich nicht das Spiel. Es handelt sich nicht um eine Darbietung, da ich keiner Komposition im klassischen musikalischen Sinne folge oder erarbeite - die Komposition ist das Instrument, die Klangskulptur selbst. Der Spieler erforscht lediglich die Möglichkeiten dieser Skulptur und versucht dabei in den Fluss zu kommen. Ein Publikum mit Erwartungshaltung stört diesen Prozess in meinen Augen bzw. Ohren. ...

Die Geschichte mit der Psychonautik und OZORA Psytrance Festival 2012:
Ein Youtube-Video von der Eröffnungs-Zeremonie des OZORA-Festivals versetzte mich während einer Pilz-Reise in tiefes Staunen. Zu hören und zu sehen waren Christian Amín Várkonyi und sein Kollege Norbi Pan an ihren Hanghang (Mehrzahl für Hang®), als sie das Festival "musikalisch" eröffneten. Soundcloud-Link zu Amín Várkonyi



(Opening Ozora Mainstage 2009 with Norbi Pan)

WOW ! ...was für eine neue Klang-Erfahrung das war. Und sogleich am nächsten Tage MUSSTE ich die Herkunft dieser besonderen Instrumente ausfindig machen  - Die Reise zum Hang®, nahm ihren Anfang. Danke an Denise und Simi, die mir den Tipp zum Festival und damit meinen Weg zum Hang eröffnet haben : )

Beliebte Spielorte sind für mich Höhlen, Kirchen, große Räume mit viel Hall, wie z.B. das Volksbad Nürnberg sowie kleine Yoga-Studios.

Für die Aufnahmen / Recordings meiner Klangreisen bin ich am liebsten ganz für mich alleine, um in den Flow / in den Fluss zu kommen.

Welches "Set" gefällt mir am besten? Zum Hang-Spiel vor Menschen bevorzuge ich z.B. Yoga-Studios oder Seminar-Räume. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen liegen möglichst entspannt auf dem Boden und durchwandern, inspiriert vom Klang, die Landschaften in ihrem Inneren.  

 


Meditation Sounds

Klang, Yoga & Meditation – Die Kraft der Klänge in der Achtsamkeitspraxis

Klang für die Meditation - Meditation zu KlangStille muss nicht leise sein. Seit Jahrtausenden entdecken Menschen weltweit, dass bestimmte Klänge uns tiefer in die Meditation tragen können als vollständige Ruhe. Ob durch mantrische Gesänge im Himalaya, tiefe Trommeln in schamanischen Ritualen, sphärische Instrumente in Tempeln oder moderne Klangreisen – Klänge schaffen eine Brücke zwischen unserem aktiven Geist und der inneren Stille.

Doch was geschieht eigentlich in uns, wenn Klang auf Meditation trifft? Und wie können wir diese uralte Weisheit mit zeitgemäßen Ansätzen wie Yoga und intuitiven Klangreisen verbinden?

In diesem Artikel wollen wir genau diese Verbindung näher betrachten – eine Synergie, die nicht nur unsere Praxis bereichert, sondern sie buchstäblich transformieren kann.

Von Berner Briefen zu meditativen Klangreisen
Ein persönlicher Rückblick von Alexander Linz

Zentrum von Bern bei Nacht (2013)

Ein wundersamer und berührender Klang bewegte mich 2013 zu einer besonderen Reise - auf der Suche nach dem legendären Hang®, jenem einzigartigen Klang-Instrument, das meine musikalische Welt für immer verändern sollte.

Die Suche nach dem Weg zu einem besonderen Klag
Das Hang® der Firma PANArt war damals mehr als nur ein Musikinstrument - es war eine Legende. Von 2000 bis 2013 in kleinen Stückzahlen von den Blech-Klang-Künstlern Felix Rohner und Sabina Schärer in Bern gefertigt, konnte man es nicht einfach bestellen. Nur wenige Auserwählte erhielten die Chance, diese außergewöhnliche Klangskulptur zu erwerben. In einer Zeit ohne Webseite der PANArt schrieb ich Briefe - ganz nach alter Manier. E-Mails wurden nicht beantwortet.

Freies Integrales PANArt Hang

 

Die Einladung nach Bern
Im Februar 2013 dann der unglaubliche Moment: Ein Brief aus der Schweiz mit der Einladung, in den Räumen der PANArt in Bern mein persönliches Hang® auszusuchen. Eine ganze Woche lang war ich wie im Rausch - die Vorfreude riesig.

Berner Fastnacht und Schweizer Gastfreundschaft
Zur Zeit meines Aufenthalts feierte Bern Fastnacht - der Winter wurde mit Pauken und Trompeten aus der Stadt vertrieben. Ein unvergessliches Erlebnis, als 50 Tuba-Spieler mit den tiefsten Tönen an mir vorbei-donnetten!

Über Couchsurfing fand ich bei Sabine, einer freundlichen Lehrerin, Unterschlupf. Bei Raclette und Rotwein mit ihren Freunden erlebte ich echte Schweizer Gastfreundschaft - inklusive Mittagessen bei ihren Eltern auf dem Land.

Kunst und Aare - Berns schönste Seiten
Wer Bern besucht, sollte das Zentrum Paul Klee nicht verpassen. Das wellenförmige Gebäude beherbergt die weltgrößte Sammlung des Künstlers, der die Hälfte seines Lebens in Bern verbrachte.

Mein Weg zur PANArt führte steil bergab an die Aare, die in einer engen Schleife die Stadt umarmt. Am Fluss entlang wandernd sammelte ich schöne Fluss-Steine als Andenken - kleine Schätze der Natur. Hang-Spiel am Freien Integralen Hang von PANArt

Der magische Moment bei PANArt
Endlich angekommen in der Engehaldenstraße 131 wurde ich von Sabina Schärer und Felix Rohner persönlich begrüßt - den Meistern des Blech-Klangs. Bei einer kleinen Brotzeit erfuhr ich mehr über die Philosophie hinter ihrem Instrument.
Nach einer kurzen Einführung durfte ich alle herumstehenden Hanghang® ausprobieren. Als Neuling war die Entscheidung schwer - welches Instrument ist das "richtige"? Man hätte Wochen brauchen können, aber die Zeit drängte.

Die Heimreise mit Schatz
Glücklich mit meinem ausgewählten Hang® trat ich die Heimreise an - eng zusammengepfercht in einem voll besetzten Auto, das Instrument sicher auf meinem Schoß. Der Fahrer, gebucht über "Blablacar", plauderte unentwegt - was wohl am Namen lag? 😊

Von damals zu heute: Wie eine Reise Klangreisen schuf
Diese Berner Reise war mehr als nur der Kauf eines Instruments - sie war der Startpunkt meiner Liebe zu meditativen Klängen. Heute fließt die Essenz dieser Erfahrung in jede meiner Klangreisen. Jede Aufnahme trägt die Authentizität und Leidenschaft, die damals in Bern begann.

Über den Autor:
Alexander Linz erschafft meditative Klangreisen mit dem PANArt Hang. Seine Aufnahmen verbinden intuitive Improvisation mit jahrelanger Erfahrung - entdecke die aktuellen Klangreisen HIER im Shop unter Downloads.

"Hang" ist eine eingetragene Marke der PANArt. Mehr Informationen findest du unter www.hangblog.org

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